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Viniyaga Aachen: Tropfen auf Blatt

Die Wurzeln

Yoga ist eine Übungsmethode aus der indischen Kultur. Über den Beginn wird diskutiert. Der Ursprung liegt weit zurück in der Zeit der Hochkultur der Indus-Zivilisation.

(Wikipedia : https://de.wikipedia.org/wiki/Indus-Kultur).

Yoga ist aber auch gleichzeitig ein Zustand, der über das Üben mit Yoga erreicht werden soll. Wörtlich übersetzt heißt Yoga „Joch“. Hier wird das Joch jedoch nicht zur Last. Das Joch symbolisiert eine besonders zuverlässige und vertraute Verbindung, nämlich zu mir selbst.

Ursprünglich wurde die Methode als Meditation ausgeübt. Erst später kamen Atemtechniken, Lebenseinstellung und Körperpraxis hinzu. Es entwickelten sich schon sehr früh unterschiedliche Möglichkeiten des Übens. Ein inhaltlicher Austausch der Yogaübenden war vor 2.000 Jahren jedoch bedeutend schwieriger als heute.

Unser heutiges, modernes Yoga entwickelte sich aus drei unterschiedlichen Wurzeln, die bis heute ihren Anteil in unserem Yoga haben.

  • Der älteste Anteil ist eine „spirituelle Praxis“ mit Meditation, Ritualen und Gesängen.
  • Der zweite Anteil ist eine „geistig-philosophische Praxis“. Auch hier wird die Meditation stark betont. Der Haupttext, das Yogasutra (Wikipedia : https://de.wikipedia.org/wiki/Yogasutra), strukturierte Yoga schon vor fast 2.000 Jahren in einer großen Klarheit, unter anderem mit Körperpraxis und Atempraxis.
  • Der jüngste Ansatz ist „Hatha Yoga“ (Wikipedia : https://de.wikipedia.org/wiki/Hatha_Yoga) mit seiner Hochphase etwa im 15. Jahrhundert. Hatha Yoga entwickelte sich aus dem sinnlichen Ansatz des Tantra, daß eine menschliche Entwicklung nicht nur über geistige Aktivität, sondern auch über eine körperliche Erfahrung möglich ist.
  • Nachträglich wird ein vierter Ansatz, oder eine Erweiterung, eingefügt, der „Moderne Yoga“.
    Ab Mitte der 1930er Jahre entwickelte der Yogi Krishnamacharya (Wikipedia : https://de.wikipedia.org/wiki/T._Krishnamacharya) einen neuen Ansatz. Seine Idee bestand darin, Yogahaltungen so zu verändern, daß sie auch für bewegungseingeschränkte Menschen geübt werden können. In Bewegungsabläufen bezog er eine intensive Atemerfahrung mit ein.
    Mit seinem Sohn Desikachar (Wikipedia : https://de.wikipedia.org/wiki/T._K._V._Desikachar) entwickelte er diese Yogapraxis weiter. Sie ist auch bekannt als „VINIYOGA“.

Hatha Yoga

„Hatha Yoga“ ist ein Oberbegriff für eine Yogapraxis, die überwiegend mit dem Körper geübt wird. „Hatha Yoga“ ist heute das Synonym für eine moderne Form im Gesundheitsbereich. Er wird in der Prophylaxe ebenso eingesetzt, wie in der Reha-Medizin, in sportlichen Bereichen, im Wellness, vor und nach der Schwangerschaft, in der Schule, in Kindertageseinrichtungen, zur Entspannung.

Ausgehend vom Ansatz Krishnamacharya/ Desikachar hat sich eine unübersichtliche Anzahl von Yogarichtungen entwickelt, und jedes Jahr kommen neue Namen hinzu.

Unabhängig vom Namen ist die Grundlage aller Angebote der Hatha Yoga mit der Entwicklung von Krishnamacharya/ Desikachar. Nur setzen die vielen Angebote unterschiedliche Akzente und Schwerpunkte.

Yogarichtungen

Wenn Sie online nach Yoga suchen, finden Sie vermutlich an Ihrem Ort eine bestimmte Auswahl an Angeboten, z.B. Viniyoga (https://viniyoga.de/viniyoga) – Hormon Yoga – Yoga der Energie – Yoga nach Iyengar – Power Yoga – Ashtanga Yoga – Bikram Yoga – und und und… Häufig wird auch einfach nur „Hatha Yoga„ angegeben. Der Begriff „Hatha Yoga“ sagt aber nichts darüber aus, wie die Yogapraxis angeleitet wird.

Unabhängig für welche Form von Yoga Sie sich entscheiden, sollten Sie an einer Probestunde teilnehmen.

Yoga hilft? oder schadet?

Inzwischen gibt es eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen über die Wirkungen von Yoga. Manches hat sich bestätigt, anderes bleibt im Bereich der Märchen. Rückenbeschwerden, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Streß, Bluthochdruck,… und mehr.

In den Medien findet sich eine breite Palette von Berichten über die positive Wirkung von Yoga, aber auch mit Warnungen, z.B. hier